Hier entstehen die sechs neuen SOS-Kinderdörfer:
Brasilien
Karneval in Rio, Zuckerhut und Ronaldo: Brasilien übt eine starke Faszination
aus. Dennoch leben in dem fünftgrößten Land der Erde 170 Millionen
in prekären Verhältnissen. Geschätzte acht Millionen Kinder leben
auf der Straße und fast drei Millionen müssen bereits im Kindesalter schwer
arbeiten.
Das WM-Dorf, das mit Ihrer Hilfe in Brasilien entstanden ist, befindet sich
in einem Vorort der Millionenstadt Recife. Die Metropole liegt im Nordosten
des Landes. Wegen der immer wieder auftretenden Dürrephasen ziehen viele der
Landfamilien nach Recife. Eine Perspektive finden die meisten dort nicht.
Die Elendsviertel, die so genannten "Favelas", wachsen stetig. Das
SOS-Kinderdorf bietet über 100 Kindern ein Zuhause.
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in Brasilien, SOS-Kinderdörfer
in Lateinamerika
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Sie Pate für ein SOS-Kinderdorf in Brasilien!
Mexiko
Morelia ist die Hauptstadt des zentralmexikanischen
Bundesstaats Michoacán und liegt etwa 300 Kilometer westlich von Mexiko
Stadt. Michoacán ist einer der ärmsten mexikanischen Bundesstaaten.
Viele Kinder leiden unter Armut, Gewalt und Missbrauch oder werden von ihren
Eltern verlassen. Straßenkinder und Kinder, die schon in jungen Jahren
hart arbeiten müssen, sind keine Seltenheit. Deshalb stiftete die Regierung
ein Grundstück im Nordwesten Mexikos, denn ein SOS-Kinderdorf wurde hier
dringend gebraucht. In 14 SOS-Familienhäusern leben nun 126 Kinder. Das
SOS-Kinderdorf Morelia liegt im Nordosten von Morelia in der Colonia Primo
Tapa, einem armen Stadtviertel, das jedoch über eine gute Infrastruktur
verfügt. Ein Kindergarten sowie Grund- und Sekundarschulen befinden sich
ganz in der Nähe des SOS-Kinderdorfs. Zum Dorf gehören auch eine
Werkstatt, eine Mehrzweckhalle und ein Fußballfeld.
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in Mexiko, SOS-Kinderdörfer
in Latein- und Mittelamerika
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Sie Pate für ein SOS-Kinderdorf in Mexiko!
Nigeria
Den Beinamen "Der Riese von Afrika" trägt Nigeria vor allem
wegen seiner hohen Einwohnerzahl. Mit geschätzten 133 Millionen Menschen
ist das Land der bevölkerungsreichste Staat des Afrikanischen Kontinents.
Fast 400 unterschiedliche Volksgruppen leben hier in 36 Bundesstaaten.
Hauptsächlich in den südlichen Regionen des Landes kommt es immer
wieder zu Auseinandersetzungen zwischen den einzelnen ethnischen Gruppen.
In der Hauptstadt Abuja, wo das SOS-Kinderdorf steht, leben rund 1,5 Millionen
Menschen. Die Region um die Metropole im Zentrum Nigerias hat eine große
wirtschaftliche Bedeutung. Viele Menschen aus den ländlichen Gebieten
kommen mit der Hoffnung auf Arbeit dorthin. Eine Hoffnung, die sich nicht
für alle erfüllt. Immer wieder zerbrechen Familien unter diesem
Druck und die Kinder landen auf der Straße. Zusätzlich zum Kinderdorf
gibt es auch einen SOS-Kindergarten, eine Primarschule und ein Sozialzentrum.
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in Nigeria, SOS-Kinderdörfer
in Afrika
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Südafrika
Südafrika ist ein Land im Umbruch. Seit dem Ende des Apartheidregimes
vollzieht sich im Land ein rasanter gesellschaftlicher und wirtschaftlicher
Wandel. Das bedeutet aber auch: Viele Menschen bleiben auf der Strecke, Kinder
wachsen in den Slums ohne Perspektive auf. Trotzdem ziehen immer mehr Menschen
in die Stadt. Doch der Traum von einem besseren Leben endet oft in den Elendsvierteln.
Familien zerbrechen, Kinder werden verlassen.
Einer der am schnellsten wachsenden Bezirke in der Nordwest-Provinz ist Rustenburg.
Die Stadt lebt vor allem von der Platin-Förderung aus den Minen und zählt
53.000 Einwohner - Tendenz steigend. Armut und soziale Konflikte sind Folge
dieses rasanten Wachstums.
In den Städten, so auch in Rustenburg, breitet sich zudem Aids mit großer
Geschwindigkeit aus. Die südafrikanische Regierung schätzt, dass
mehr als ein Viertel der Bevölkerung infiziert ist. Immer mehr Menschen
sterben an der Immunschwächekrankheit, immer mehr Kinder werden zu Waisen
und kämpfen allein ums Überleben.
Das SOS-Kinderdorf in Rustenburg wurde im Sommer 2007 fertiggestellt und bietet
100 Kindern in zehn Häusern ein neues Zuhause. Zudem unterstützt
ein Familienstärkungsprogramm Kinder und Familien, die von HIV/AIDS
betroffenen sind, mit Leistungen wie Schulgeld, medizinischer Betreuung und
Aufklärung.
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in Südafrika, SOS-Kinderdörfer
in Afrika
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Ukraine
Bei dem Namen Ukraine fällt einem unweigerlich der Reaktorunfall in Tschernobyl
im April 1986 ein. Weite Teile des zweitgrößten europäischen
Staats wurden dabei verstrahlt und die Auswirkungen sind bis heute spürbar.
Neben den katastrophalen gesundheitlichen Folgen für die Menschen in
der Region bedeutete der Unfall auch einen schweren Schlag für die wirtschaftliche
Entwicklung der Ukraine. Fast ein Drittel der Bevölkerung lebt derzeit
unter der Armutsgrenze. Die Dunkelziffer liegt um einiges höher. Viele
Kinder und Jugendliche unter den schwierigen Lebensbedingungen zu leiden.
Steigende Drogen- und Alkoholsucht sowie die rapide Zunahme der HIV-Infektionen
sind massive Probleme.
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in der Ukraine, SOS-Kinderdörfer
in Europa
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Sie Pate für ein SOS-Kinderdorf in der Ukraine!
Vietnam
Das neue SOS-Kinderdorf steht in der Stadt Dong Hoi in der zentralvietnamesischen
Provinz Quang Binh. Die Region gehört zu den ärmsten Gebieten des
Landes. Die meisten Menschen versuchen dort von der Landwirtschaft zu leben,
aber oft werden die Ernten von Wirbelstürmen und Überschwemmungen
zunichte gemacht. Rund ein Drittel der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze
und nicht nur in den Städten führen elternlose Kinder einen bitteren
Überlebenskampf. Das SOS-Kinderdorf Dong Hoi wurde 2006 fertig gestellt.
In zwölf Familienhäusern haben 120 Kinder in Not ein Zuhause gefunden.
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im Vietnam, SOS-Kinderdörfer
in Asien
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In SOS-Kinderdörfern auf der
ganzen Welt finden Kinder in Not dauerhaft ein Zuhause. Sie wachsen
behütet in einer SOS-Familie mit Mutter und Geschwistern auf und erhalten
eine Schul- und Berufsausbildung. |